Was versteht man unter Mentoring?
Mentoring ist eine Form des sozialen Lernens. Der Mentee lernt von einem erfahreneren Mentor. Während zumeist formalen Treffen werden Themen bearbeitet, in welchen sich der Mentee entwickeln möchte. So gibt der Mentor seinen Erfahrungsvorsprung an den Mentee weiter.
Woher kommt eigentlich der Begriff „Mentoring? “
Der Begriff leitet sich ursprünglich aus der Odysee von Homer ab. In diesem Epos übergibt Odysseus seinen Sohn Telemachos vor Aufbruch in den Trojanischen Krieg seinem Vertrauten Mentor. Dieser stellt für Telemachos einen väterlichen Freund dar, von welchem er nicht nur fachlichen Rat erhält, sondern der ihn auch in die informellen Regeln der damaligen Gesellschaft einführt. So lernt Telemachos von Mentor auch informelles Wissen, welches er zum Führen des väterlichen Betriebes braucht. Man kann daran gut erkennen, dass das Prinzip des Mentorings im Grunde fast so alt ist wie die Menschheit selbst ist.
Genauso alt wie die Idee, ist zumeist auch das Bild das wir im Kopf haben, wenn wir an „einen Mentor“ denken. Um dem Stereotypen eines „guten Mentors“ als männlich, weise und leicht angegraut entgegenzutreten, definiert sich heute ein MentorIn grundsätzlich durch einen Erfahrungsvorsprung gegenüber dem Mentee in einem speziellen, zu bearbeitenden Themengebiet.
Was ist der Unterschied zwischen Mentoring und Coaching?
Im Gegensatz zum Coaching besteht zwischen Mentee und Mentor kein klassisches Kundenverhältnis, sondern Mentoring basiert letztendlich vor allem auf dem Engagement des Mentors. Es ist zwar durchaus üblich, dass Mentoren als erfahrene Fach- und Führungskräfte bestimmte Coaching-Methoden anwenden, besitzen aber meist keine mehrjährige Coaching-Ausbildung.
Was ist Mentoring im Unternehmen?
Die Anwendungsbeispiele eines Mentorings für Unternehmen sind vielfältig. Vom Onboarding neuer Mitarbeiter, der klassischen Talententwicklung bis hin zur grundsätzlichen Institutionalisierung, um die Unternehmens- und Feedbackkultur positiv zu beeinflussen. Mentoring besitzt die Kraft, wesentliches Know-How effizient und nachhaltig innerhalb eines Unternehmens zu steigern.
Daraus ergeben sich positive Effekte auf die Mitarbeiterbindung und Mentoring kann nachhaltig die Fluktuation von Potentialträgern verhindern.
Durch die Bestärkung eines Mentors und Kompetenzzuwachs können Mitarbeiter schneller für das Unternehmen wichtige Potentiale heben.
Auch der großen Herausforderung, das Know-How der Generation 50+ im Unternehmen zu halten, auch wenn sich diese in den nächsten Jahren in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird, kann mit Mentoring wirksam begegnet werden.
Dies schlägt sich alles positiv in der Geschäftsentwicklung nieder.
Was hat Mentoring mit Kulturwandel und New Work zu tun?
Da im Mentoring Feedback eine große Rolle spielt und auch regelmäßig angewendet wird, ergibt sich hieraus auch ein positiver Einfluss auf Ihre Unternehmenskultur.
D.h. Sie wollen das Mindset Ihrer Mitarbeiter für Agiles Arbeiten, Digitalisierungsprozesse, New Work oder Arbeiten 4.0 öffnen? Auch hier kann ein institutionalisiertes Mentoring ein Kernbaustein zur Erreichen Ihres Zieles sein.
Christine Schmitt – Mentoring im Unternehmen kann Sie auf diesem Weg unterstützen. Denn aus 10 Jahren Erfahrung wissen wir, worauf es bei einem erfolgreichen Mentoring ankommt, warum diese scheitern und wie Sie das verhindern. Sie wollen mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne für ein kostenfreies Erstgespräch oder folgen Sie meinem Blog. Ich freue mich auf Sie!